Die Dünen von Corralejo und der Ursprung des Sandes
Im Norden Fuerteventuras liegt ein Feld heller Sanddünen direkt am Meer, geschützt als Naturpark. Die Frage, die fast niemand stellt und die den Ort erklärt: Woher kommt dieser Sand? Nicht aus der Sahara, wie oft behauptet wird.

Woher der Sand kommt
Es ist Sand marinen und biologischen Ursprungs: Muscheln, Reste kalkbildender Organismen und Sediment vom Meeresboden, das das Meer an der Küste ablagert und der Wind landeinwärts trägt. Daher die helle Farbe, ganz anders als das Vulkanschwarz der übrigen Insel.
Das heißt: Die Dünen sind ein mit dem Meer verbundenes System. Kein abgestellter Sandhaufen, sondern der sichtbare Teil eines Transports, der am Meeresboden beginnt und mit dem Wind weitergeht.
Warum das den Besuch verändert
Wenn das System davon lebt, dass der Sand wandert, verändert alles, was ihn festlegt, das System. Daher die Zugänge und Wege, und daher ist es wichtig, die Randvegetation nicht zu betreten, die das Ganze hält, ohne es zu stoppen.
- Keine Fahrzeuge im Dünenfeld.
- Kein Zelten, kein Feuer.
- Die Strände des Parks haben feste Zugänge; sie zu verlassen ist kein «Platzsuchen», sondern ein Tritt in den Mechanismus.
Das Praktische, und das ist hier der Wind
Eine dem Passat ausgesetzte Küste. Bei starkem Wind ist der aufgewirbelte Sand wirklich unangenehm: Er sticht auf der Haut und kommt überall hinein. Deshalb lohnt neben der Sonnen- auch die Windvorhersage.
Und dieselben zwei Warnungen wie in jedem Dünenfeld: Der Sand wird mittags heiß, und Gehen auf weichem Sand ermüdet weit mehr als es aussieht.
Wann sie am besten wirken
Früh oder zum Sonnenuntergang, bei tiefer Sonne: Dann zeigt sich das Relief. Und bei schwachem Wind, wenn Sie bleiben wollen. Bei starkem Wind ist das Schauspiel ein anderes — man sieht den Sand wandern — aber bequem ist es nicht.
Häufige Fragen
›Kommt der Sand von Corralejo aus der Sahara?
Das ist nicht sein Hauptursprung. Es ist Sand marinen und biologischen Ursprungs: Muscheln, Reste kalkbildender Organismen und Sediment vom Meeresboden, das das Meer ablagert und der Wind landeinwärts trägt. Daher die helle Farbe.
›Darf man in den Dünen fahren oder zelten?
Nein. Es ist Naturpark: keine Fahrzeuge im Dünenfeld, kein Zelten, kein Feuer. Es gibt feste Zugänge und Wege; daneben tritt man auf die Vegetation, die die Ränder des Systems hält.
›Wann sollte man hingehen?
Früh oder zum Sonnenuntergang, wenn die tiefe Sonne das Relief zeigt. Und mit Blick auf die Windvorhersage, nicht nur auf die Sonne: Bei starkem Passat ist der aufgewirbelte Sand sehr unangenehm.