Die Dünen sind kein großer Strand
Sie sehen wie eine Verlängerung des Strandes aus und sind es nicht: Sie sind ein besonderes Naturschutzgebiet, ein System aus wandernden Sand, das Schaden nimmt, wenn man an der falschen Stelle geht. Zu wissen, wo man gehen darf, ist keine Formalität, sondern der Unterschied zwischen Besuchen und Beschädigen.

Warum sie geschützt sind
Es ist ein Feld wandernder Dünen: Der Sand zieht, vom Wind in eine Hauptrichtung geschoben, und das System hält sich, solange dieser Transport nicht unterbrochen wird. Alles, was den Sand festlegt oder die Vegetation an den hohen Rändern zerstört, verändert den Mechanismus.
Das ist der eigentliche Grund für die Einschränkungen. Nicht der Sand ist berührungsempfindlich — das System hängt an einem Fluss, der sich unterbrechen lässt.
Was das für einen Besuch bedeutet
- Es gibt ausgewiesene Zugänge und Wege. Sie zu nutzen ist keine Empfehlung: Daneben tritt man auf die Vegetation, die den Rand des Systems hält.
- Der Bereich La Charca, die Lagune am Meer, ist wegen der davon abhängigen Tierwelt der empfindlichste Teil.
- Kein Zelten, kein Feuer, keine Fahrzeuge.
- Der Sand wird mittags extrem heiß. Barfuß verbrennt man sich wirklich.
Die typische Fehleinschätzung
Zu glauben, man quere sie in einem kurzen Spaziergang. Es ist ein weites Dünenfeld ohne Schatten und ohne klare Orientierungspunkte: Gehen auf weichem Sand kostet viel mehr Kraft als auf festem Boden, und die wahrgenommene Entfernung täuscht. Hitze plus kein Wasser ist die Kombination, die an solchen Orten die meisten Rettungseinsätze auslöst.
Wann sie am besten aussehen
Früh und spät am Tag. Nicht nur wegen der Temperatur: Bei tiefer Sonne zeichnet sich das Relief des Sandes in Licht und Schatten ab, und die Landschaft sieht aus wie auf dem Foto, das Sie kennen. Mittags, bei senkrechter Sonne, wirken die Dünen flach.
Häufige Fragen
›Darf ich überall in den Dünen gehen?
Nein. Es ist ein besonderes Naturschutzgebiet mit ausgewiesenen Zugängen und Wegen; daneben tritt man auf die Vegetation, die die Ränder des Systems hält. Zelten, Feuer und Fahrzeuge sind ebenfalls verboten.
›Warum sind sie so empfindlich, wenn es nur Sand ist?
Weil es wandernde Dünen sind: Der Sand zieht, vom Wind geschoben, und das System überlebt, solange dieser Transport nicht unterbrochen wird. Der Schutz verhindert nicht den Abtrag durch Schritte, sondern das Zerreißen des Flusses, der sie lebendig hält.
›Wie lange braucht man zur Querung?
Länger als es aussieht. Gehen auf weichem Sand kostet viel mehr Kraft als auf festem Boden, es gibt keinen Schatten und die visuellen Bezüge täuschen. Nehmen Sie Wasser und Schuhe mit und rechnen Sie nicht wie bei einem Strandspaziergang.