Things to Do in Canary Islands

Erlebnisse auf Gran Canaria

Gran Canaria lässt sich in einer Autostunde von einem Ende zum anderen durchqueren und reicht dennoch von den Dünen im Süden bis zum Kiefernwald des Gipfels auf 1.900 Metern. Diese Verdichtung ist ihr Vorteil: Frühstück am Strand und Abendessen unter der Milchstraße, ohne die Insel zu wechseln.

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Der Süden — Maspalomas, Playa del Inglés, Puerto Rico, Mogán — bündelt die Unterkünfte und ist der Ort, an dem fast alle Ausflüge abholen. Das Innere ist eine andere Welt: Schluchten, die schon vor der Eroberung bewohnt waren, noch genutzte Höhlenhäuser und ein Gipfel, der im Winter mit Eis aufwacht.

Die Insel liest sich als drei Streifen, jeder ein eigener Plan

  • Die Südküste. Dünen, Strand und das ruhigste Wasser der Insel. Hier finden die Bootsfahrten, das Tauchen und fast alles auf dem Wasser statt.
  • Die Schluchten. Guayadeque, Agaete, Fataga. Hier ist das eigentliche Wandern, und hier sind die Höhlenhäuser: manche noch bewohnt, andere in den Felsen gebaute Restaurants.
  • Der Gipfel. Roque Nublo, Pico de las Nieves, der Kiefernwald. Auf 1.900 Metern, mit Kiefern und im Januar mit Eis. Man glaubt kaum, dass es dieselbe Insel ist wie die Dünen.

Das Gute: Alle drei passen in einen Tag, denn die Insel lässt sich in gut einer Stunde durchqueren. Das Schlechte: Die meisten wissen es nicht und bleiben in ihrem Streifen.

Warum Astrotourismus hier funktioniert

Der Gipfel liegt auf 1.500 Metern und höher, weit weg von den Lichtern des Südens und mit der Temperaturinversion darunter: Das Wolkenmeer bleibt auf halber Höhe, oben bleibt der Himmel klar. In einer guten Nacht sieht man die Milchstraße mit dem bloßen Auge.

Es hängt von zwei Dingen ab, die niemand steuert: Mond und Calima. Bei Vollmond verschwindet fast der ganze Tiefhimmel, deshalb werden die Fahrten um Neumond gelegt — und darum gibt es weniger Termine als man denkt.

Die Dünen sind nicht einfach ein Strand

Maspalomas ist besonderes Naturschutzgebiet. Man darf die markierten Wege gehen und nicht daneben, und das ist keine dekorative Regel: Die Düne wandert mit dem Wind, und Fußspuren abseits der Spur beschleunigen ihren Abbau. Die Lagune und der Palmenhain sind Vogellebensraum und eingezäunt.

Wann kommen, und ein praktischer Unterschied zu Teneriffa

Hier liegen die Urlaubsorte näher beieinander und der Bus ist schneller mit seiner Runde durch, also liegt die Abholzeit näher an der Abfahrtszeit. Trotzdem lohnt der Blick darauf: Zwischen Puerto de Mogán und Playa del Inglés liegt eine gute halbe Stunde Straße, und nicht jeder Ausflug holt an beiden Orten ab.

Der Winter ist Hochsaison, wie überall auf den Kanaren, und zuerst voll sind die Nachtfahrten zum Gipfel — weil sie vom Mond abhängen — und die kleinen Boote.

Häufige Fragen

Lohnt es sich, den Süden Gran Canarias zu verlassen?

Die Insel lässt sich in einer Stunde durchqueren, also ja. Der Gegensatz zwischen den Dünen im Süden und dem Kiefernwald auf 1.900 Metern hat auf den anderen Inseln kein Gegenstück, und die Schluchten im Inland sind seit vor der Eroberung bewohnt.

Wann ist der Nachthimmel auf Gran Canaria am besten?

In Nächten ohne Mond und ohne Calima. Calima ist Saharastaub in der Luft und ruiniert die Beobachtung; wenn sie auftritt, informiert der Anbieter und Sie verschieben den Termin oder erhalten Ihr Geld zurück.