Ohne Autos: zu Fuß, per Fahrrad oder im zugelassenen 4x4
La Graciosa hat keine asphaltierten Straßen, und das eigene Auto darf nicht mit. Das ist kein Hindernis, das man umgeht: So funktioniert die Insel, und es bestimmt vollständig, wie der Tag organisiert wird und was man sehen kann.

Die drei Arten, sich zu bewegen
Zu Fuß. Die kleinste der acht Inseln, die Entfernungen sind machbar. Die Wege sind Sand, man geht also langsamer, als die Distanz vermuten lässt: weicher Sand ermüdet.
Mit dem Fahrrad. Die meistgenutzte Option, mit Vermietung in Caleta de Sebo. Mit einer wichtigen Warnung: Die Wege sind Sand, und auf weichen Abschnitten sinkt das Rad ein und man muss absteigen. Kein Radweg.
Im zugelassenen 4x4. Es gibt örtliche Transportdienste zu den Stränden. So erreicht man die entferntesten Punkte, ohne über Sand zu treten, an einem Ort ohne Schatten.
Was nicht geht
Den Mietwagen auf die Fähre nehmen. Der Verkehr auf der Insel ist beschränkt, es fahren nur zugelassene Fahrzeuge. Diese Regel hält die Insel, wie sie ist.
Wie man den Tag realistisch plant
Rechnen Sie mit einem Gebiet, nicht der ganzen Insel. Die Strände im Norden und Osten liegen in einer Entfernung, die auf der Karte nichts ist und über Sand, im Wind, ohne Schatten etwas anderes.
Ein realistischer Tag: ankommen, zu einem oder zwei Stränden, im Dorf essen, rechtzeitig zurück zum Hafen.
Was man anhat und mitnimmt
- Wasser, mehr als gedacht. Unterwegs gibt es keine Brunnen.
- Sonnenschutz und Kopfbedeckung. Im Inneren gibt es keinen Schatten.
- Schuhe, die Sand vertragen, keine Flip-Flops, wenn Sie gehen wollen.
- Windjacke. Sie sind nördlich von Lanzarote, nichts bremst den Passat.
- Etwas Bargeld, falls irgendwo keine Karten gehen: eine kleine Insel.
Und eine Höflichkeit, die hier zählt
Im Dorf leben Menschen das ganze Jahr, mit Schule und Alltag. Die Sandstraßen sind ihre Straßen. Keine Kulisse — und genau deshalb lohnt der Besuch.
Häufige Fragen
›Darf ich meinen Mietwagen nach La Graciosa mitnehmen?
Nein. Der Verkehr auf der Insel ist beschränkt, es fahren nur zugelassene Fahrzeuge. Es gibt keine asphaltierten Straßen: Die Wege sind Sand und Erde, und diese Regel hält die Insel, wie sie ist.
›Ist ein Fahrrad eine gute Idee?
Die meistgenutzte Option, mit Vermietung in Caleta de Sebo, aber mit Warnung: Die Wege sind Sand, auf weichen Abschnitten muss man absteigen und schieben. Kein Radweg — Zeiten nicht wie auf Asphalt rechnen.
›Was muss ich mitnehmen?
Reichlich Wasser, weil es unterwegs keine Brunnen gibt; Sonnenschutz und Kopfbedeckung, weil es im Inneren keinen Schatten gibt; sandtaugliche Schuhe; eine Windjacke, weil der Passat ungehindert kommt; und etwas Bargeld.