Die Strände La Gomeras — und warum das Meer bestimmt
La Gomera ist keine Insel weiter, heller Sandstrände: Ihre Strände sind schwarzer Sand oder Kiesel, eingeklemmt an den Mündungen der Schluchten und offen zum Atlantik. Sie sind großartig und verlangen eine andere Haltung zum Meer, weil den meisten die schützende Bucht fehlt.

Warum sie so sind
Die Insel ist alt, steil und ohne breiten Küstenschelf. Die Schluchten laufen zum Meer, und die Strände bilden sich an ihren Mündungen, aus dem Material, das die Schlucht selbst herabträgt: dunkler Vulkansand und gerundete Kiesel.
Das erklärt zwei Dinge gleichzeitig: Sie sind klein und eingeklemmt, und das Gefälle ins Tiefe ist meist stark. Ein steil abfallender Strand mit Welle hat Unterströmung, und die überrascht jeden, der geschützte Buchten gewohnt ist.
Valle Gran Rey
Das Tal im Südwesten, mit Anbauterrassen, die zur Küste absteigen, und mehreren Orten am Meer. Die am stärksten auf Besucher ausgerichtete Gegend der Insel, wo Strand, Unterkunft und Bootstouren zusammenkommen.
Und auch dort sieht man das Verhältnis dieser Insel zum Wasser am klarsten: Das Tal ist terrassiert, weil flacher Boden hergestellt werden muss.
Die drei Warnungen zum Baden
1. Gefälle und Unterströmung. An einem Kieselstrand mit Welle wirft die Welle um und die Unterströmung zieht hinaus. Hüfttief stehen Sie schon in der Zugzone.
2. Schwarzer Sand wird heiß. Er absorbiert viel mehr Wärme als heller. Mittags, barfuß, verbrennt man sich wirklich.
3. Begrenzte Aufsicht. Außerhalb der Hauptstrände keine Rettungsschwimmer. Keine Flagge heißt nicht in Ordnung, sondern: niemand sieht hin.
Was sie bieten
Klares Wasser, sehr wenige Menschen und einen interessanten Grund: An dieser Küste funktionieren Tauchen und Schnorcheln gut, weil der Grund schnell abfällt und Leben da ist. Und nach Westen gerichtete Sonnenuntergänge, mit der Sonne hinter dem Meer und La Palma und El Hierro am Horizont an klaren Tagen.
Letzteres macht den Abstieg durch die Schlucht lohnend.
Häufige Fragen
›Sind die Strände La Gomeras gut?
Großartig und anders: klein, schwarzer Sand oder Kiesel, an den Schluchtmündungen und offen zum Atlantik. Klares Wasser, wenige Menschen und gutes Schnorcheln — im Tausch gegen mehr Respekt vor dem Meer.
›Warum gibt es hier Unterströmung?
Weil die Küste keinen breiten Schelf hat und Kieselstrände steil ins Tiefe abfallen. Bei Welle wirft die Welle um und die Unterströmung zieht hinaus — das überrascht jeden, der geschützte Buchten gewohnt ist.
›Wird schwarzer Sand heißer?
Ja, deutlich heißer als heller: Er absorbiert viel mehr Wärme. Mittags und barfuß verbrennt man sich wirklich — also mit Schuhen bis zum Wasser und nichts direkt auf den Sand legen.